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Initiativbewerbung – so bewirbst du dich ohne Stellenanzeige

Viele Stellen werden nie ausgeschrieben, vor allem in kleinen Betrieben. Eine gute Initiativbewerbung zeigt, dass du genau weißt, was du dort tun willst.

Wann sich eine Initiativbewerbung lohnt

Besonders bei Handwerksbetrieben, Arztpraxen, kleinen Agenturen, Kitas und Hotels. Dort wird oft eingestellt, wenn die passende Person auftaucht. Auch große Unternehmen haben manchmal eigene Formulare für Initiativbewerbungen.

Vorher anrufen

Ein kurzer Anruf klärt, wer zuständig ist und ob gerade Bedarf besteht. Danach kannst du das Anschreiben mit „wie mit Ihnen am Telefon besprochen“ beginnen – das hebt dich sofort ab.

Aufbau des Anschreibens

  1. Einstieg: Warum genau dieses Unternehmen? Ein konkreter Anlass wirkt stärker als Lob.
  2. Was du anbietest: eine klare Rolle (z. B. „Kundendienst“, „Prophylaxe“) statt „irgendeine Stelle“.
  3. Belege: zwei Erfahrungen oder Ergebnisse, die zu dieser Rolle passen.
  4. Schluss: Verfügbarkeit und ein konkretes Angebot, etwa ein Probetag.

Beispiele aus dem Archiv

Diese Berufe haben je ein ausformuliertes Beispiel für eine Initiativbewerbung:

Häufige Fragen

Was schreibe ich in den Betreff?

„Initiativbewerbung als …“ mit der konkreten Rolle. In den Vorlagen-Werkzeugen kannst du die Stelle als „Elektroniker (Initiativbewerbung)“ eintragen.

Wie lange sollte ich auf eine Antwort warten?

Nach etwa zwei Wochen kannst du freundlich nachfragen, am besten telefonisch.