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Quittung für einen Privatverkauf

Wann du das Schreiben brauchst, was hineingehört und ein ausformuliertes Muster – mit einem Tipp öffnest du es vorausgefüllt und speicherst es als PDF.

Wann brauchst du dieses Schreiben?

Du verkaufst etwas privat – ein Fahrrad, ein Sofa, eine Kamera – und bekommst Bargeld. Mit einer Quittung bestätigst du, dass das Geld angekommen ist. Das schützt beide Seiten, falls es später Streit gibt.

Das gehört hinein

  • Betrag in Ziffern und in Worten

  • Wofür: der verkaufte Gegenstand, möglichst genau (z. B. Rahmennummer)

  • Name und Anschrift von Käufer und Verkäufer

  • Datum und Ort

  • Unterschrift der Person, die das Geld bekommt

Das steht im fertigen Dokument

Die Quittung ist ein Beleg, kein Brief. Mit den Beispieldaten steht darauf:

Betrag
350,00 € – in Worten: dreihundertfünfzig Euro
Für
Trekkingrad „Tourer 28“, Rahmennummer WTU 123456, gebraucht wie besichtigt
Von
Jonas Muster, Kirchgasse 9, 66119 Saarbrücken
Erhalten von
Jana Beispiel, Lindenstraße 12, 66111 Saarbrücken
Zahlungsart
Bar
Ort, Datum, Unterschrift
Saarbrücken, Datum des Verkaufs, Unterschrift der Verkäuferin

Alle Personen, Firmen und Kontaktdaten in den Beispielen sind erfunden.

Wichtig zu wissen

  • Bei privaten Verkäufen kannst du die Gewährleistung ausschließen – das gehört aber in einen Kaufvertrag, nicht in die Quittung. Für teure Dinge wie ein Auto ist ein schriftlicher Kaufvertrag sinnvoll.
  • Die Quittung bekommt der Käufer; eine Kopie behältst du.
  • Umsatzsteuer weist du als Privatperson nicht aus.

Keine Rechtsberatung: Die Vorlage zeigt einen üblichen Aufbau. Fristen und Formvorschriften hängen von deinem Vertrag und deinem Fall ab. Wenn viel auf dem Spiel steht, lass dich beraten – etwa von einer Verbraucherzentrale, deiner Gewerkschaft, einem Mieterverein oder einer Anwältin bzw. einem Anwalt.

Häufige Fragen

Muss der Betrag in Worten drauf?

Es ist nicht vorgeschrieben, macht spätere Änderungen aber schwerer. Das Werkzeug schreibt den Betrag automatisch in Worten aus.

So verschickst du es

Verschick wichtige Schreiben so, dass du den Zugang beweisen kannst – zum Beispiel per Einwurf-Einschreiben oder persönlich gegen Empfangsbestätigung. Heb eine Kopie und den Beleg auf.